Juni 2010

Sag deine Meinung und zeig, was dir wichtig ist!

2010-Jun-27   ::   0 Kommentare

Hand in Hand gegen Öl-Bohrungen

Bodega Bay, Kalifornien. Gestern standen wir mit vielen Amerikanern Hand in Hand an einem der vielen wunderschönen Strände von Nord-Kalifornien, um still aber bestimmt gegen Öl-Bohrungen in unseren Weltmeeren zu protestieren. Organisiert wurde dieser Event von Hands Across the Sand, einer Bewegung, die zum Schutz der Küsten, Ozeane, der marinen Tierwelt und der Menschen, die vom Meer abhängig sind, gegründet wurde. Viele Menschen hier und in weiteren 900 Veranstaltungen weltweit möchten damit auch ihre Verzweiflung über die immer noch andauernde Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko ausdrücken.

Die Bilder von bewegten Menschen, die schweigend in langen Menschenketten für unsere gemeinsame Zukunft beten, sprechen eine eindeutige Sprache: NEIN zum Öl, JA zu alternativen Energien.

Was du tun kannst, um vom Öl unabhängiger zu werden, erfährst du hier. Vielleicht hast du auch Lust, an einer der nächsten Veranstaltungen von Hands Across the Sand teilzunehmen, dann klick hier.

Lernen wir aus der Ölpest im Golf von Mexiko?

2010-Jun-17   ::   0 Kommentare

Windkrafträder und Sonne - Energie der Zukunft

San Francisco, Kalifornien. Wir rufen nun alle laut nach Konsequenzen. BP und alle anderen Ölkonzerne werden weiter nach Öl bohren, wie sie es bis heute getan haben, weil wir, die Konsumenten, ihnen die Legitimation dazu geben. Wir — die Autoren nehmen sich hiervon nicht aus — fahren weiter unsere Autos, fliegen immer noch unsere Flüge, verwenden unnötig Plastik und düngen unsere Felder, als ob diese Katastrophe, die noch lange nicht überstanden ist, nie passiert wäre.

Jeder Aufschrei und jede Demonstration bleibt aus, da die Mobilität unserer Gesellschaft von diesen Firmen abhängig ist. Der Auftrag zum Bohren, selbst in sensibelsten Ökosystemen wie der Antarktis oder neben einzigartigen Korallenriffen wie in Australien, kommt letztendlich von uns Verbrauchern. Täglich strömen ca. 7 Millionen (!) Liter Öl aus dem explodierten Bohrloch im Golf von Mexiko und verseucht das Wasser und den Lebensraum von Mensch und Tier auf viele Jahre.

Die Ölfirmen werden nur etwas an ihrem Verhalten ändern, wenn wir weniger Öl verbrauchen, also jeder bei sich selbst beginnt: Wie oft wir auf das Auto verzichten, Plastik vermeiden und unsere Kaufgewohnheiten ändern hat einen direkten Einfluss auf die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Ändern wir als Individuen nichts, wird sich auch im Großen nichts ändern.

Wir sollten uns fragen: „Was können wir selbst ändern?“ Hier findest du einige Beispiele, um Öl zu sparen.

„Ich möchte etwas Sinnvolles tun“

2010-Jun-11   ::   0 Kommentare

Stefanie Brendl

München, Deutschland. Jährlich werden über hundert Millionen Haien bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten. Anschließend werden die verstümmelten Tierkörper ins Meer zurückgeworfen, wo sie qualvoll verenden. Aufgrund dieser Praxis gingen die Hai-Populationen in manchen Teilen der Erde, um bis zu 80 Prozent zurück.

Stefanie Brendl trug maßgeblich dazu bei, dass auf Hawaii ab Juli 2010 ein Gesetz gilt, das den Besitz von Haifischflossen kompromisslos verbietet. Am 28. Mai 2010 wurde das Gesetz vom Gouverneur des Staates Hawaii unterschrieben, kurz nachdem unser Interview geführt wurde. Ein Erfolg, der auch in anderen Teilen der Welt Schule machen wird.

Hier kannst du mehr über das Gesetz und ihr Leben erfahren.